Zeitgenössische Malerei
Intuition. Farbe. Ausdruck.
“Im Wandel verwurzelt”
Ein stiller Moment zwischen Wärme, Bewegung und Beständigkeit.
Dieses Werk zeigt eine Landschaft im Übergang. Zwei Bäume stehen im Mittelpunkt – verwurzelt, ruhig, getragen von warmem Licht. Die Farben erzählen von Veränderung, ohne Unruhe zu erzeugen; der Raum öffnet sich, wird weiter und leiser. Es ist kein konkreter Ort, sondern ein Zustand zwischen Loslassen und Bleiben, zwischen Bewegung und Halt. Das Bild lädt dazu ein, innezuhalten und den eigenen Rhythmus darin zu finden.
“In der Weite”
Ein Moment von Weite, Farbe und Ruhe.
Dieses Werk öffnet den Blick in eine weite Landschaft unter klarem Himmel. Das leuchtende Rot der Mohnblumen steht im Kontrast zur Ruhe des Raumes und verleiht dem Bild eine sanfte Spannung. Farbe und Horizont schaffen Tiefe, ohne zu drängen. Es entsteht ein Zustand von Offenheit und Leichtigkeit – ein stiller Moment zwischen Bewegung und Stille.
“Im dazwischen”
Zwischen Raum, Farbe und Bewegung.
Dieses Werk bewegt sich in einem offenen, fragmentierten Raum. Farbflächen und Linien bilden eine Umgebung, die nicht festlegt, sondern umgibt. Die Figur steht im Zentrum, zugleich eingebunden und auf sich gestellt. Spannung entsteht aus Nähe und Distanz, aus Bewegung und Stillstand. Kein erzählter Ort, sondern ein innerer Zustand zwischen Wahrnehmen und Sein.
“In Sich”
Zwischen Nähe, Rückzug und Stille.
Dieses Werk zeigt eine Figur im Rückzug, in sich gekehrt und gesammelt. Die Körperhaltung wirkt schützend, fast tastend, während helle Flächen sich vom dunklen Raum abheben. Spannung entsteht aus Verletzlichkeit und Halt zugleich. Kein erzählter Moment, sondern ein innerer Zustand – still, dicht und nah bei sich selbst.
“Auf dem Weg”
Zwischen Kälte, Licht und Erinnerung.
Dieses Werk zeigt einen Weg durch eine winterliche Landschaft, geführt von Licht und Bewegung. Die Birken rahmen den Raum, während sich der Blick langsam nach innen öffnet. Kühle Farben und warme Akzente stehen im Dialog und erzeugen eine leise Spannung. Kein konkreter Ort, sondern ein innerer Weg, getragen von Stille, Erinnerung und Erwartung.
“Nachts im Rot”
Ein stiller Moment im Urbanen Licht.
Dieses Werk zeigt eine urbane Szene im nächtlichen Licht. Hohe Häuserzeilen rahmen eine leere Straße, während Farbe die Stimmung trägt. Rot und Gelb leuchten gegen das tiefe Blau des Himmels und öffnen einen Raum aus Spannung und Ruhe zugleich. Die Stadt wirkt präsent und doch zurückgenommen, ein Moment, der bleibt, ohne sich aufzudrängen.
“Du”
Nähe, Erinnerung, Entscheidung.
Dieses Werk verbindet Bild und Sprache zu einer vielschichtigen Collage. Fragmente von Erinnerung, Nähe und Geschichte überlagern sich und lassen Raum für persönliche Lesarten. Das „Du“ wird nicht festgelegt, sondern bleibt offen, als Anrede, als Spiegel, als Frage. Ein Bild über Verbundenheit, Entscheidung und das, was sich nicht eindeutig benennen lässt.
“Im leuchten”
Zwischen Fülle, Farbe und Präsenz.
Dieses Werk verdichtet Farbe zu einem leuchtenden Zentrum. Die Blütenform ist spürbar, ohne sich festzulegen; sie trägt mehr Stimmung als Abbild. Warme Töne und kräftige Kontraste erzeugen Nähe und Präsenz, ohne laut zu werden. Kein florales Stillleben, sondern ein Zustand von Fülle und innerer Wärme.
“Geborgenheit”
Wenn Nähe Raum bekommt.
Dieses Werk verdichtet Farbe, Figur und Text zu einem inneren Raum. Dunkle und warme Flächen umschließen das Gesicht, ohne es festzuhalten. Nähe entsteht nicht durch Klarheit, sondern durch Schutz und Zurücknahme. Das Bild erzählt nicht, es hält, ein Moment von Sehnsucht, Ruhe und dem Wunsch nach Verbundenheit.
“Weiße Blüten”
Ein Moment, der bleibt.
Dieses Werk zeigt ein florales Arrangement in ruhiger Konzentration. Die Blüten fügen sich zu einer offenen Form, gehalten von einem dunklen, zurückgenommenen Raum. Farbe und Licht treten nicht hervor, sondern wirken von innen. Das Bild verweilt, ohne Dringlichkeit, ohne Erklärung, als stiller Moment zwischen Ordnung und Freiheit.
“Blühender Zweig”
Ein leiser Aufbruch.
Dieses Werk zeigt einen Zweig im Aufblühen. Die Blüten sind locker verteilt, die Linien bleiben offen und beweglich. Farbe tritt sparsam auf und lässt Raum zwischen den Formen. Das Bild wirkt nicht abgeschlossen, sondern im Werden, ruhig, hell und von einer stillen Leichtigkeit getragen.
“Kern”
Ein Raum ohne Fläche.
Dieses Werk ist aus Schichtungen aufgebaut. Farbflächen greifen ineinander, verdichten sich und öffnen einen dunklen Mittelpunkt. Die Bewegung verläuft nach innen, nicht in die Breite. Farbe wird hier nicht als Fläche genutzt, sondern als Raum. Das Bild wirkt gebaut, mit Gewicht, Tiefe und Spannung.
“New York”
Stadt im Werden.
Dieses Werk verbindet historische Bildfragmente zu einem vielschichtigen Stadtporträt. Architektur, Alltag und menschliche Präsenz treten gleichberechtigt nebeneinander und formen ein Bild von Bewegung und Veränderung. New York erscheint nicht als Mythos, sondern als gewachsener Raum – geprägt von Arbeit, Migration und dem Nebeneinander vieler Geschichten.
“New York City”
Geschichtet aus Geschichte.
Dieses Werk verdichtet historische Bild und Textfragmente zu einer urbanen Oberfläche. Zeitungsausschnitte, Fotografien und Spuren von Zeit überlagern sich und verlieren ihre ursprüngliche Hierarchie. Die Stadt erscheint nicht als Motiv, sondern als Material, geprägt von Ereignissen, Alltag und fortlaufender Veränderung. New York City wird hier nicht dargestellt, sondern abgelagert.
“Resonanz”
Farbe in Bewegung.
Dieses Werk ist aus Schichtung und Rhythmus aufgebaut. Dunkle, blockhafte Formen stehen gegen ein leuchtendes Farbfeld, das den Raum öffnet und zugleich auflädt. Die Stadt erscheint hier nicht als Abbild, sondern als Energie, pulsierend, verdichtet, in ständiger Bewegung. Farbe übernimmt die Führung und erzeugt Tiefe durch Spannung und Wiederholung.
“Spiegelstadt”
Ruhig, offen, tragend.
Dieses Werk öffnet den Stadtraum in die Fläche. Blockhafte Strukturen lösen sich in Farbe und Licht auf, Spiegelungen verschieben Orientierung und Tiefe. Die Stadt erscheint nicht festgelegt, sondern im Fluss, getragen von Blau, Gelb und einem offenen Horizont. Architektur wird hier Landschaft, Raum wird Bewegung.
“Ferne”
Leise gespannt.
Dieses Werk zeigt einen offenen Raum mit klarer Ausrichtung. Der Weg zieht sich durch die Fläche und verliert sich im Horizont. Ein einzelner Baum markiert den Rand, nicht als Zentrum, sondern als Gegenpol. Das Bild lebt von Zurücknahme, Stille und der Spannung zwischen Nähe und Ferne.
“Lichtweg”
Ein Weg im Aufbruch.
Dieses Werk zeigt eine Allee im warmen Licht. Die Bäume rahmen den Weg und öffnen den Blick nach vorn. Gelb und Grüntöne tragen die Bewegung durch den Raum, während der dunkle Himmel Spannung hält. Das Bild wirkt einladend und ruhig zugleich, ein Weg, der nicht drängt, sondern führt.
“Dunkles Grün”
Nah und geschlossen.
Dieses Werk verdichtet den Wald zu einem umschließenden Raum. Gelb und Grüntöne legen sich übereinander, die Stämme markieren Grenzen ohne abzuschließen. Licht dringt nicht vor, sondern hält sich im Inneren. Das Bild wirkt schützend und gesammelt, ein Ort des Innehaltens, nicht des Durchgangs.
“Aufstieg”
Bewegung ohne Gesicht .
Dieses Werk zeigt eine verdichtete Bewegung nach oben. Die Figuren bleiben schemenhaft und anonym, sie verschmelzen zu einer gemeinsamen Richtung. Blau dominiert den Raum und erzeugt Distanz, während einzelne Farbakzente Spannung setzen. Das Bild erzählt nicht von Individuen, sondern von Übergang, Masse und kollektiver Dynamik.